heute Abend grillen wir beim Gründel. Ich lade hiermit einfach mal alle meine Freunde ein. Ich möchte auch mal einen Blogeintrag haben der einfach nur spinnt! Wie der Newgo! Und alles zu Gründels Geburtstag von dem der Eugen denkt es wäre der von der Yella. Und zwar um 4 statt um 6. Und dannach brechen wir bei Rock im Park ein. Vorneweg der herzallerliebste Michael hinterher der süsse Philipp und unsere unkomplizierten Vorkorrespondenz. Dazu gibts die Sitzgelegenheiten, die unserem Körper die besten Entspannung verschaffen. Und Bier und Frauen und wilde Indianer.
Sommer, T-Shirts und so.
Der Sommer hat in Regensburg also schon freundlich darauf hingewiesen, dass er die beste Jahreszeit in dieser Stadt ist. Um ihn perfekt zu machen fehlen jetzt nur noch ein paar schöne neue T-Shirts. „Selber machen“ habe ich mir auf die Fahne geschrieben und schieb´s jetzt schon wieder einen halben Monat vor mir her. Allen anderen kann ich noch bis übermorgen den Threadless Sommerverkauf empfehlen. Threadless ist sowieso längst überfällig empfehlenswert. Und dass man sich auch mit dem Verkaufen von Shirts richtig stylische Büros rauslassen kann beweisen die Jungs nebenbei.

Hat sonst noch jemand schöne Links auf Lager? Oder gute Sprüche? Wir können dann ja einfach selber drucken. „Design is honest. Advertising is lying“ fand ich gerade auch richtig gut, war aber leider in Helvetiva Bold auf einem weißen Shirt gesetzt. So schön die Helvetica auch ist, so überstrapaziert und vergewaltigt wird dieser Stil im Moment. Frische Ideen? Neue Shirts? Auf auf – bevor der Sommer wieder vorbei ist!
Der Sommer in Regensburg.
Die letzten 2 Wochen hat sich der Sommer durchgekämpft. Wir haben ein paar schöne Tage in Regensburg verbracht. Schwimmbad, Bismarkplatz, kurze Hosen und Abends noch 25 Grad. Dazwischen grillen, Einweihungspartys und kaum Uni. Es ist schlicht die beste Jahreszeit in dieser Stadt. In meinem Handy hab ich folgende Notiz beim Grillen gespeichert:
„Was ist das für ein Riesenfleisch?“
„A Schweinenacken“
„Seit wann liegt der aufm Grill?“
„Seit heut morgen um 9!“
„Ist der vom Metzger?“
„Nö – aus der Metro“
Und dann habe ich noch gelernt, dass sich Sebastian extra ein Gewerbe angemeldet hat und jedes Jahr eine Steuerklärung macht nur damit er in der Metro günstiges Fleisch für sein Hobby bekommt. Bei erwartetem Gewinn schreibt er seit dem jedes Jahr „Null Euro“ hin. Grillen tut er mit Fleisch- und Luftraumthermometer und nur mit eigenhändig vorgeglühter Kohle. Freaks. Ich liebe Freaks.
Wir fahren jetzt und über das WE nach Nürnberg. Ein paar sehr schlechte Fotos der letzten Tage finden sich bei Flickr. Ich sollte entweder richtig photographieren oder gar nicht. Aber das ist ja eh mit allem so. Entweder man tut es richtig oder gar nicht. Fuck Schnapschüße. Wer es sich trotzdem antun möchte darf zu Flickr. Lange wird es so was nicht mehr geben.
Bewerbung und so.
Daran schuld, dass es die letzten Tage hier so ruhig geblieben ist, war neben dem verlockendem Schwimmbadwetter vor Allem meine Bewerbung bei adidas. Wer möchte kann Sie sich hier ansehen.
Beiträge sollten jetzt, wo die Bewerbung fertig und die Sonne weg ist wieder regelmäßiger folgen. Ach ja und der Tobi fragt in den Absprachen schonmal nach der Southside Zeltplanung.
Maximo Park
…haben gestern Abend vor fabelhafter Kulisse im Nürnberger Burggraben gespielt. Yella und Chris hatten je zwei Karten. War ein schneller Trip in die schöne Heimatstadt. Karten gab´s nur zu gewinnen, das Ganze war veranstaltet von T-Mobile im Rahmen der StreetGigs. An einem warmen Sommerabend gab´s einen ersten Vorgeschmack auf den Festivalsommer der da kommt.
Eigentlich
sollten wir erwachsen werden.
2003 kastrierte die Süddeutsche Zeitung das jetzt Magazin. Ich unterschrieb damals noch irgendwo Online-Petitionen und beschwerte mich lauthals und doch ungehört in der digitalen, noch recht monodirektionalen Welt das Web 1.0. Das „jetzt Magazin“ war die gut gemachte, wöchentliche Beilage der Süddeutschen für die Generation der 16-26 Jährigen. Außerdem war es damals der einzige Grund für mich eine Zeitung zu kaufen.
Nach dem Ende des jetzt Magazins wollte sich die Redaktion nicht so recht mit der neuen Arbeitslosigkeit abfinden und gründete im Frühjahr 2003 die NEON. In ihren Anfangsjahren trug Sie den Slogan „Eigentlich sollten wir erwachsen werden“. Der war so gut, dass er es damals sogar irgendwie in unser Abifahrtvideo geschafft hat. Gestern kam mir dieser Spruch wieder in den Sinn. Einfach so. Irgendwie. Und wenn da oben nicht schon so etabliert „Cowboys tanzen nicht“ stünde wäre „Eigentlich sollten wir erwachsen werden“ ein guter Kandidat.
Was die NEON heute angeht habe ich eine diffuse Meinung. Lesen tut sie mittlerweile jeder zweite Arsch. Die Auflage hat sich seit dem 1. Quartal 2004 bis heute mit 211.000 verkauften Exemplare mehr als verdoppelt. Inhaltlich ist es aber oftmals bei dem weichgespülten Wir-Gefühl der Mid-Zwanziger geblieben. Gruner + Jahr spricht selbst von einer „General-Interest-Zeitschrift“, die die Lebenswelt von Männern und Frauen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren anspricht. Bloggen wollte ich gestern nur kurz über den Slogan. Heute lag dann zufällig der aktuelle Spiegel mit einem zweiseitigen Bericht über die Neon auf dem WG-Sofa. Obwohl es mich reizen würde überlasse ich die medienkritische Auseinandersetzung mit diesem, angeblich unserem, Lebensgefühl an dieser Stellen den anderen, die dafür bezahlt werden.
Eigentlich kommt mir gerade noch ist „eigentlich“ dieses beschissenne Wort, dass nur dafür steht, dass man etwas tun wollte und es dann aber doch nicht getan hat. Das passt ganz gut in das Bild einer Generation die laut TAZ lieber in ein Magazin als dem Ernst des Lebens ins Auge sieht. Die NEON bleibt ein Mysterium. Ich kaufe mir ab und an dieses Mysterium. In letzter Zeit aber nicht mehr so regelmäßig wie früher. Ob ich deswegen dem Ernst des Lebens in Auge sehe? Das wäre wohl ein falscher Syllogismus. So eine rechte Meinung zur NEON bleibe ich damit dann aber doch schuldig.
Frisch getoasted.

Die CD zum Southside 2008. Mit dabei sind unter anderem: Die Beatstakes, Black Rebll Motorcycle Club, The Cribs, Deichkind, Flogging Molly, Foo Fighters, The International Noise Conspiracy, Kaiser Chiefs, Kettcar, The Kooks, Maximo Park, Millencollin, Nada Surf, The Notwist, Panic At The Disco, Slut, Tegan and Sara, Tocotronic, The Weakerthans, The Wombats und Xavier Rudd.
Wer noch keine Karte hat muss sich ranhalten. 100.000 sind für Hurricane und Southside schon weg – trotzdem die Cassia den Regensburger Flohmarkt dem Southside vorzieht und die Julika (völlig unbegründet) Angst hat, dass Fips und ich ihr an´s Zelt pinkeln würden.
Rückmeldung.
Zurück vom Chiemsee, zurück aus München. Ihr könnt jetzt aufhören diese ganzen blöden anderen Blogs zu lesen, hier gehts weiter. Am Chiemsee war´s regnerisch, aber trotzdem schön irgendwie. Heimlich, volkskundlich, bayerisch, idyllisch. Heute Abend geht´s zum Grillen zum Alex. Die Sonne kommt ja grad auch ein wenig raus. Morgen wollen Sandra und Co. mit dem Bayernticket nach München. Puh der Bär. Da war ich grade erst. Andererseits sind keine Photos dabei rumgekommen. Mal sehen, vielleicht sieht mich die Stadt morgen schon wieder.

Ein Ausflug in´s Establishment
Weil am Chiemsee schlechtes Wetter ist geht´s heute nach München zum Herrn Pscht. Die wunderbare Überschrift ist frisch geklaut von einem Beitrag mit dem noch viel wunderbaren Foto der Bäckerei Denerl beim sowieso längst erwähnenswerten electricgecko.
Noch jemanden in München? Ab in die Kommentare – die gehen direkt an´s IPhone.
WWWälder und Wiesen.
…ich könnte von hier aus sogar bloggen. W-Lan am Bauernhof umrandet von Wäldern und Wiesen. Und ich benutze es auch noch, dieses Internet. Paradoxer Scheiß. Das Internet macht dubiose Sachen mit den Menschen; ohne dass sie es merken irgendwie, einfach so. Unnütze „Arbeit“, Starren in LCD-Welten, Wissensersatz, Unimails, Psudokommunikation und Realitätsverschiebungen.
Ich würde jetzt gerne einfach einen Baum fällen oder barfuss über Wiesen rennen. Aber ich sehe vor lauter WWWald die grünen Wiesen nicht. Das Internet wird zum gesellschaftlichen Mysterium. Kommt mir gerade in der Abgeschiedenheit dieser regnerischen Idylle. Bevor diese Gedanken aber mehr Platz bekommen geht´s jetzt schnell nach Rosenheim. Vielleicht finde ich dort ja einen Starbucks (oder einen dieser ähnlichen Coffeeshops) mit kostenlosem W-Lan. Dann kann ich gleich im Internet nachsehen wo ich hier eine Wiese finde oder zumindest einen Ausgang aus diesem digitalen Wald.


