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Das Jahr ist voll! 366 Tage sind vorbei. Beinahe zumindest. Ich breche gleich auf um das, was war und das, was da kommt gebührend zu feiern. Denn 2016 war für mich durchaus ein Jahr, auf das man anstoßen darf. Raus aus der Abhängigkeit eines Anstellungsverhältnisses – rein in die Selbstbestimmtheit. Sechs Monate nach meinen Gewerbeanmeldungen habe ich eine kleine Agentur, einen Lehrauftrag für Photographie und erlaube mir nebenbei den Luxus als Interims-Marketingmanager Projekte und Firmen zu beraten, die es mir wert zu seien scheinen. Irgendwo dazwischen haben wir Iglus gebaut und Lawinencamps besucht. Irgendwo dazwischen waren wir in Alaska, am Chiemsee und im Indischen Ozean. Ich habe – das versteht sich von selbst – viel fotografiert. Die Festplatten sind prall gefüllt; mit Material für die Stockagenturen dieser Welt. Dann habe ich irgendwie nach wie vor diese wundervolle Dame an meiner Seite und es gab auch sonst keine größeren Katastrophen, Krankheiten und Rückschläge. Kurz in bin dankbar für ein wirkliches gelungenes 2016.

Auf das 2017 für uns alle ebenso gesund, zufrieden und friedlich wird.

New Workhorse

Nach über 7 Jahren habe ich mein altes MacBook Pro gegen das aktuelle Modell ausgetauscht. Meine Einschätzung? Die Touchbar ist maximal eine nette Spielerei. Das automatische Entsperren über die Apple Watch bei Annäherung schon deutlich praktischer. Am entscheidendsten aber Thunderbolt 3 mit seinen 40 Gb/S. Alles in allem ein super hochwertiges und pfeilschnelles Arbeitsgerät wie man es von Apple zu diesen Preisen eben erwartet.
Nichtsdestotrotz hat mich die Vorstellung des Microsoft Surface Studio fast mehr begeistert als die des neuen MacBook Pro. Ein 27″ Screen, auf dem ich meine Bilder direkt touchend und malend bearbeiten kann. Und dann dieses Surface Dial… Wenn auf dem Ding MacOS laufen würde, hätte ich das auch direkt bestellt. So schau ich jetzt dann doch erstmal, ob ich ein Testgerät auftreiben kann…

PS: Ich brauche noch eine NAS bzw. DAS Lösung um meine Bild- und Videodatenbanken auszulagern und zu sichern. Wenn jemand einen Tipp für mich hat –immer gerne via Mail oder in den Kommentaren.

16mm: Zwischen Mahé und Mauritius.

Nachdem mein Standard Reise-Objektiv – das Canon EF 24-105mm F4 – seit Alaska seinen Dienst quittiert, musste für den nächsten Trip jetzt Ersatz her. Ich habe mich „untenrum“ für einen Superweitwinkel (16-35mm) entschieden. Und zack: gerade geliefert schon sind wir unterwegs: Irgendwo zwischen Mahé und Mauritius. Irgendwo im Indischen Ozean.

Beautiful Alaska.

Wir sind – seit etwas mehr als zwei Wochen – aus Alaska zurück. Das obige Bild, ist eines von über 8000, die ich während der Reise geschossen haben. Entstanden mit dem neuen Sigma 150-600mm, das ich testweise dabei hatte. Das Bild ist mehr oder minder beliebig herausgegriffen und zeigt trotzdem, wie beeindruckend und überwältigend sich die unberührte Natur der „Last Frontier“ immer wieder präsentiert. Die Sichtung und Bearbeitung des übrigen Materials wird sich über die nächsten Monate erstrecken. Aktuell sind meine Auftragsbücher so voll mit Projekten als Interims-Manager, mit Aufträgen von Kunden und Websitekram für Freunde und Start-Ups, dass kaum Zeit für die Bilder bleibt. Wenn sich das wieder ändert, gibt es hier und drüben auf Instagram, mehr zu sehen.